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Füße: Pflege-Tipps für Barfußläufer

Das schuhlose Naturerlebnis im Sommer setzt die Füße ungewohnten Belastungen aus. Deshalb brauchen sie jetzt besonders viel Zuwendung.

«Das Barfußlaufen auf naturgewachsenem Boden ist im Grunde sehr gut für die Füße. Es fördert die Sensibilität der Fußsohlen, und durch den natürlichen Gang ... mehr

Füße: Pflege-Tipps für Barfußläufer

Das schuhlose Naturerlebnis im Sommer setzt die Füße ungewohnten Belastungen aus. Deshalb brauchen sie jetzt besonders viel Zuwendung.

«Das Barfußlaufen auf naturgewachsenem Boden ist im Grunde sehr gut für die Füße. Es fördert die Sensibilität der Fußsohlen, und durch den natürlichen Gang wird die Muskulatur ideal stimuliert», sagt Heike Podesta vom Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD). Die Bewegung auf rauem Untergrund rege jedoch auch die Hornproduktion an und sorge für Schrunden und Schwielen an den Füßen.

Nach einem sonnigen Barfußtag gehört daher die Fußpflege unbedingt zum After-Sun-Programm. Zur Vorbereitung eignet sich am besten ein Fußbad. «So ein Bad entspannt und weicht Verhornungen und die Nagelhaut schon mal ein bisschen an», sagt Podesta. Das Wasser darf nicht zu heiß sein, und die Füße sollten nicht länger als fünf Minuten darin baden - sonst quellen sie zu sehr auf, warnt die Expertin. Als wohltuender Badezusatz eigneten sich beispielsweise Kräutertinkturen oder Öle. «Wer Schweißfüße hat, kann zum Beispiel Roßkastanien- oder Rindenextrakte in das Wasser mischen. Bei geschwollenen Füßen eignet sich Salbei zum Kühlen und Desodorisieren», sagt Podesta. Aber auch gewöhnliche Kräutertees aus dem Vorratsschrank kann man zum Fußbad-Zusatz umfunktionieren.

Nach dem Bad ist der richtige Zeitpunkt für ein Fußpeeling, das Verhornungen löst und die Füße schön zart macht. «Dafür kann man einfach feinen Sand oder auch mittelgrobes Salz mit etwas Olivenöl mischen und damit die Füße rundum gut abrubbeln», sagt Podesta. Auch mit einem Bimsstein oder einer Hornhautraspel lassen sich lästige Schwielen bekämpfen. «Von Hornhauthobeln sollten Laien allerdings die Finger lassen. Damit kann man sich bei unsachgemäßer Anwendung böse verletzen», warnt die Podologin. Anschließend sollte die Fußhaut gut eingecremt werden. An heißen Tagen kann Fußcreme vor dem Auftragen einige Zeit im Gefrierfach abkühlen. Für eine intensivere Pflege eignet sich eine Fußmaske. «Dafür cremt man die Füße dick mit einer pflegenden Fußcreme ein, wickelt sie in Frischhaltefolie ein und zieht dicke Socken darüber. Durch die Wärme werden die Pflegestoffe besonders gut aufgenommen», erklärt die Fußexpertin.

Dann kommen die Fußnägel an die Reihe. «Man sollte darauf achten, den Nagel nicht zu kurz zu schneiden und die Ecken nicht zu sehr herauszufeilen, denn sonst können leicht Entzündungen entstehen. Am besten orientiert man sich bei der Form an der Rundung der Zehenkuppe», sagt Podesta. Mit einer Nagelfeile werden scharfe Kanten geglättet. Störende Nagelhaut lässt sich mit einem speziellen Rosenholzstäbchen ganz vorsichtig zurückschieben. Auf keinen Fall dürfe man sie zupfen oder gar abschneiden, da man sie dabei verletzen kann», sagt Podesta. Mit einer Nagelcreme oder einem Nagelöl, das man anschließend sanft in die Nagelhaut einmassiert, bleibt die Haut schön geschmeidig und wird nicht so schnell spröde.

netdoktor.de

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Asthma: Trompete spielen lindert Beschwerden

Regelmäßiges Musizieren mit Blasinstrumenten kann Asthmabeschwerden und Luftnot lindern.

Dies haben Studien mit an Asthma leidenden Kindern gezeigt, die durch das Musizieren ihre Lungenfunktion im Vergleich zu Nichtbläsern deutlich verbessern konnten, wie Michael Kreuter, Lungenfacharzt an der Thoraxklinik Heidelberg, erläutert. Offenbar stärke das Blasen der Instrumente - ähnlich wie beim Sport - nachhaltig die Atemmuskulatur.

Das Spielen hoher Blasinstrumente wie Oboe, Trompete und Klarinette hat Kreuter zufolge einen besonders großen Trainingseffekt. Dies liegt wohl daran, dass bei diesen Instrumenten erheblich mehr Anblasdruck erforderlich ist, um Töne zu erzeugen. Zum Musizieren mit der Tuba oder anderen tiefen Blasinstrumenten reichen dagegen relativ niedrige Anblasdrücke aus, dementsprechend bescheidener ist der Stärkungseffekt für die Atmungsorgane.

netdoktor.de

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Ernährungsstudie: Gesund essen ist Frauensache

Er mag am liebsten Fleisch und Tiefgekühltes, sie greift dagegen zu frischem Obst und Gemüse

14 000 Amerikaner nahmen ein knappes Jahr lang an einer Untersuchung teil, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheit untersucht. Demnach kommt bei den Männern häufig Ente, Kalbfleisch und Schinken auf den Tisch, aber sie mögen auch gern Schalentiere wie Shrimps oder Austern.

Frauen essen dagegen oft Karotten und Tomaten sowie Früchte wie Äpfel oder Erdbeeren. Auch verzehren sie mehr Mandeln, Walnüsse, Eier und Joghurt, berichteten Wissenschaftler auf einer internationalen Konferenz über neue Infektionskrankheiten in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia). Doch es gibt auch Ausnahmen von dieser Regel: Männer mögen der FoodNet-Studie zufolge besonders gern Spargel und Rosenkohl.
 
Beim klassischen Hamburger tun sich in den USA ebenfalls Unterschiede zwischen den Geschlechtern auf: Männer greifen eher zum Tiefkühlprodukt, Frauen bevorzugen den frischen Fleischklops, der – anders als bei den Männern – in der Regel gut durchgebraten sein muss.

Eine so ausführliche Datenerhebung zu den Essgewohnheiten habe es bislang nicht gegeben, meint die Studienleiterin und klinische Epidemiologin Beletshachew Shiferaw aus Portland (US-Staat Oregon).

gesundheitpro.de

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Trendsport Spinning

Als im Jahre 1861 in Frankreich erste Fahrräder mit Vorderrad-Pedalantrieb auftauchten – Vélocipèds oder auch "Knochenschüttler genannt, weil sie keine Luftbereifung hatten – , ahnten die Menschen nicht, welchen Boom das Indoor-Radfahren rund 150 Jahre später in den Fitnessstudios rund um den Globus erleben würde.

In Fitnessstudios sind die Fahrrad-Ergometer nicht mehr wegzudenken, denn sie ermöglichen das gelenkschonende Ausdauertraining auf dem Rad zu jeder Tages- und Jahreszeit. Dichten Straßenverkehr und schlechte Witterungsverhältnisse kann man getrost vergessen, wenn man sich zu einem Spinning-Kurs anmeldet. Spinning meint nichts anderes als Indoor-Cycling oder Radfahren drinnen, ist aber ein geschützter Begriff des amerikanischen Radrennprofis Jonathan Goldblum, der das Standfahrrad "erfunden" hat.

Radfahren mit Gruppendynamik
Die Geräte in den Studios haben eine große Schwungscheibe, die mindestens 15 Kilo schwer ist, mit einer stufenlos verstellbaren Bremse, mit der der Widerstand eingestellt werden kann. Den Takt, sprich die Trittfrequenz, gibt die Musik bzw. der Trainer vor. Individuell an einem Drehknopf lässt sich einstellen, ob man eine leichte Fahrt machen will oder eine Berg- und Talfahrt, bei der man auch kurzzeitig aus dem Sattel steigen muss, um mitzuhalten. Apropos Sattel: sehr bequem sind diese nicht; Ungeübte bekommen schon mal Schmerzen am Po, denn eine Trainingseinheit dauert eine ganze Stunde. Einen Leerlauf gibt es nicht, permanentes Pedalieren ist angesagt. Bei einer 60-minütigen Spinning-Einheit verbrauchten Männer durchschnittlich 643 kcal und Frauen 500 kcal.

Richtiges Ausdauertraining
Radfahren, ob drinnen oder draußen, fördert die Ausdauer, schont das Herz-Kreislauf-System und ist gut in den Alltag integrierbar. Da das Körpergewicht vom Rad getragen wird, werden Wirbelsäule und Gelenke geschont, was vor allem für Übergewichtige und Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates von besonderer Bedeutung ist.

Um Überbelastungen beim Radsport zu vermeiden, empfehlen Mediziner kleine Gänge bei hoher Trittfrequenz. Das ist draußen wie im Studio im Prinzip gleich: Nach einer fünf- bis zehnminütigen Aufwärmphase mit langsamem Radeln schlägt man ein zügiges und gleichmäßiges Tempo an. In der Hauptphase variieren Tempo und Widerstand. Die einzelnen Belastungsblöcke orientieren sich dabei meist an der Länge von Musiktiteln und dauern vier bis fünf Minuten, gefolgt von einer etwa zweiminütigen Erholungs- und Trinkphase. Eine Trainingseinheit endet mit einer Abwärmphase bei reduziertem Tempo. Lockerungs- und Dehnübungen zwischendurch sind wichtig.

In jedem Fall sollte man mit einer Pulsmessuhr arbeiten. Die Standardformel für einen optimalen Trainingspuls im Radsport lautet: Maximalpuls: 220 (Männer) bzw. 230 (Frauen) minus Lebensalter. Diese Formel ist lediglich ein grober Anhaltspunkt. Ein guter Ausdauertrainingszustand zeigt sich meist an einem niedrigeren Ruhepuls. Während das Herz von Untrainierten zwischen 70 und 80 Mal pro Minute schlägt, sind Werte von unter 60 bei trainierten Hobbysportlern die Regel. Das bedeutet, dass der Blutdruck reguliert wird, denn das Herz fördert dieselbe Menge Blut mit weniger Schlägen, die Pausen zwischen den einzelnen Schlägen werden länger. Dazu kommen bessere Fließeigenschaften des Blutes und so auch günstigere Cholesterin- und Blutfettwerte. Da man am besten zwischen 60-85% seiner maximalen Herzfrequenz trainiert, ist es wichtig eine Pulsuhr zu benutzen. Zu niedrige (unter 60) oder zu hohe (über 120) Trittfrequenzen (rpm= revolutions per minute) Minute sollten vermieden werden, um Knieproblemen vorzubeugen. Meistens wird zwischen 80-120 rpm gefahren, was allerdings auch von der Fahrtechnik abhängt, die gewählt wurde.

Für den Einsteiger liegt der Schwerpunkt auf einem gemäßigten Herz-Kreislauf-Training mit leichten Technikübungen zur Verbesserung der Grundlagenausdauer und der Fettverbrennung. Fortgeschrittene wollen ihre Fitness (Ausdauer und Kraft) verbessern. Das Ärzteblatt schreibt zu den Risiken: „Insbesondere bei älteren Teilnehmern mit erhöhtem Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung oder bereits vorhandenen Risikofaktoren ist die Belastbarkeit innerhalb von Vorsorgeuntersuchungen zu prüfen. Hier ist die Vorgabe einer individuellen Trainingsherzfrequenz speziell auch unter dem Gesichtspunkt der Trainingseffektivität sinnvoll."
 
Aqua-Spinning
Eine Sonderform des Spinnings ist Aqua-Spinning oder Aqua-Cycling. Hier stehen die Räder im Wasser, der Oberkörper ist, sitzt man erst auf dem Rad, über der Oberfläche und das Wasser reicht nur bis zur Hüfte. Nach einer lockeren Aufwärmphase werden die Arme eingesetzt, sie werden zum Beispiel seitlich durchs Wasser gezogen. Pedaletreten im Stehen wechselt mit dem Strampeln im Sitzen ab. Aqua-Cycling kann in zwei Richtungen ausgeführt werden: Vorwärts- oder Rückwärtstreten ist möglich. Das kann sehr anstrengend werden, da man den Wasserwiderstand zu spüren bekommt. Aqua-Spinning eignet sich gut bei Gelenkproblemen und ist eine wichtige Rehabilitationsmaßnahme. Die Bewegung im Wasser wirkt wie eine Massage. Dabei werden Beine, Gesäß, Arme und Bauch gestrafft und das Herz- Kreislaufsystem gestärkt. Außerdem ist im Wasser das Körpergewicht auf ein etwa Zehntel reduziert, was die Gelenke entlastet. Gerade bei Knieverletzungen soll Aqua-Cycling eine schnellere Heilung gewährleisten. Durch das reduzierte Körpergewicht im Wasser wird die unter normaler Schwerkraft eingenommene Schutzhaltung aufgehoben. Die Regeneration des Kniegelenks verläuft schneller und effektiver.

gesundheit.de

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Gefährliche Asia-Würzpasten

Warnung vor Weichmachern

Die Stiftung Warentest hat auf die alarmierend hohen Werte gesundheitsschädlicher Weichmacher in Asia-Würzpasten aufmerksam gemacht. Und – was erstaunt – die Gefahr kommt aus Gläsern!
Liest man die Warnung, vermutet man zunächst die Gefahr in Tuben aus Plastik. Doch damit liegt man ganz falsch. In 18 von 25 untersuchten Pasten, die meist in Schraubgläsern aus Asien importiert werden, fanden sich sehr hohe Mengen an Weichmachern, teilte die Stiftung mit. In einer Currypaste, die von einem Billig-Supermarkt für einen Euro angepriesen wurde, wurde der Grenzwert sogar um das 165-fache überschritten.

Schuld an dieser hohen Konzentration sind nach Angaben der Warentester allein die Deckel der Gläser: Kommen die Dichtungsringe mit dem Öl der Pasten in Verbindung, lösen sich die Weichmacher und gehen auf die Lebensmittel über.

Bei ihren Tests stießen die Chemiker unter anderem auf den Risikostoff Diethylhexylphthalat (DEHP). Er erwies sich nach Angaben der Stiftung im Tierversuch unter anderem als Krebs erzeugend. Die gleichen Gesundheitsrisiken seien auch für Menschen nicht auszuschließen.

Achtung bei Schraubgläsern mit Deckel
Die Stiftung Warentest rät also den Verbrauchern, bei Asia-Würzpasten aus Fernost besser auf andere Verpackungen wie zum Beispiel Tuben zurückzugreifen. Viele europäische Hersteller hätten zwar DEHP inzwischen aus ihren Schraubdeckeln verbannt, beim Test gab es aber auch aus Europa nur wenige Deckeldichtungen ohne eine Spur von Weichmachern.

Dickflüssige Würzsoßen oder Pasten aus Fernost kommen auch in deutschen Küchen häufiger zum Einsatz. Sambals, dunkle Soßen aus Chilischoten, oder ein Satay aus Erdnüssen und Kokosmilch können Fleischgerichten einen Pfiff verleihen oder auch als Dip gereicht werden. Daneben gibt es Curry- oder Shrimppasten in kleinen Gläsern.

aerztlichepraxis.de

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Welche Zwiebel für welchen Zweck? Multitalente in Küche und Hausapotheke

Sie spielen in der Küche selten die Hauptrolle, doch ohne sie würden viele Gerichte langweilig schmecken. Die Rede ist von Zwiebeln.

In der Küche sind sie Gewürz und Gemüse zugleich, aber sie können noch mehr. Heilkundige nutzten Zwiebeln schon vor Jahrhunderten für verschiedene Erkrankungen. Und auch heute noch basieren viele Hausmittel auf Zwiebeln, zum Beispiel Zwiebelkompressen bei Ohrenschmerzen oder Zwiebelsirup bei Husten.

Diese Wirkungen beruhen auf schwefelhaltigen Inhaltsstoffen, die Bakterien auf eine sanfte Art und Weise bekämpfen. Botanisch gesehen sind Zwiebeln Liliengewächse.

Verschiedene Sorten

  • Am bekanntesten ist die braunschalige Küchenzwiebel, die das ganze Jahr über erhältlich ist und vielen Gerichten ihre charakteristische Würze gibt. Sie eignet sich für Suppen und Soßen oder gibt Bratkartoffeln den letzten Pfiff. Gourmetköche bevorzugen allerdings die länglichen Schalotten, weil sie intensiv nach Zwiebeln aber nicht scharf schmecken. 
  • Rote Zwiebeln sind unschlagbar, wenn es um die Optik geht. Fein geschnitten verschönern sie manchen Salat. Da sie besonders mild sind, schmecken sie auch roh. Einen milden Geschmack haben auch die dicken Gemüsezwiebeln, die bis zu einem Kilogramm wiegen können. Sie sind die richtige Zutat für Zwiebelkuchen und Zwiebelsuppe.
  • Weiße Zwiebeln sind bei uns weniger verbreitet. Mit ihrem leicht süßlichen Geschmack bereichern sie vor allem die italienische und spanische Küche. 
  • Kleine weiße Zwiebeln - je nach Größe Perl- oder Silberzwiebeln genannt - werden meistens sauer eingelegt, schmecken aber auch geschmort zu Kurzgebratenem.
  • Frühlings- und Lauchzwiebeln werden mit ihrem grünen Stängel und meistens bundweise angeboten. Aufgrund ihres frischen und mild-würzigen Aromas sind sie ideal für Salate und leichte Gemüsegerichte.

Aufbewahrung

Damit Zwiebeln ihr Aroma nicht verlieren, sollten sie erst kurz vor der Verwendung geschält und zerkleinert werden. Dies läuft meist nicht ohne Tränen ab, denn bereits beim Schneiden werden die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe freigesetzt, die nicht nur Bakterien bekämpfen, sondern auch die Schleimhäute reizen. Diese Wirkung ist jedoch schnell vorbei. Was bleibt ist der unverwechselbare Geschmack von Zwiebeln.

gesundheit.de

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Neue Info-Plattform im Web: impfkontrolle.de

Seit rund einem Jahr gibt es in Deutschland die Impfung für Mädchen und junge Frauen gegen HP-Viren.

Seitdem ist das Thema Impfen wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Immer häufiger werden dazu in Arztpraxen Fragen gestellt: Wie sinnvoll sind Impfungen? Wer sollte sich impfen lassen? Gibt es Impfrisiken? Und: Wer zahlt für die Impfung?

Die neue Internetplattform http://www.impfkontrolle.de/, die das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf entwickelt hat, informiert stets aktuell über alle in Deutschland zugelassenen Impfungen und greift ganz unterschiedliche Aspekte auf. Ein "Impfchecker" bietet außerdem jedem die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick zu verschaffen, welcher Impfschutz je nach Alter und Geschlecht vorhanden sein sollte.

IGeL aktiv

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Übergewicht: Saft sorgt für Speckrollen

Forscher warnen nicht nur vor Limonaden, auch andere kalorienreiche Getränke lassen die Pfunde wuchern

In den vergangenen 37 Jahren hat sich die Kalorienzufuhr durch Getränke nahezu verdoppelt, berichten Forscher der University of Carolina im Fachmagazin Obesity Research. Die Wissenschaftler warnen vor den versteckten Kalorien nicht nur in Limonaden, sondern zum Beispiel auch in Fruchtsäften, Frucht-Mischgetränken und alkoholischen Getränken.

Die Forscher untersuchten Ernährungsdaten von mehr als 46 000 amerikanischen Erwachsenen über 19 Jahren. Die Daten wurden zwischen 1965 und 2002 gesammelt. In diesen Jahren stieg die Kalorienzufuhr durch Getränke um 96 Prozent an, mittlerweile beträgt sie ein gutes Fünftel der täglichen Kalorienaufnahme. Für den Zeitraum von 1998 bis 2002 gibt es auch Zahlen darüber, wie viel Wasser getrunken wurde: Die Menge blieb nahezu gleich, während die getrunkene Gesamtmenge anstieg.

"Das hat deutliche Auswirkungen auf verschiedene Gesundheitsprobleme, unter anderem Übergewicht und Diabetes, weil es einfach mehrere hundert Kalorien am Tag zu unserer Gesamtmenge hinzufügt", sagt Barry Popkin, einer der Autoren des Artikels. Das Problem ist, dass die Getränke nicht satt machen, sagt Popkin: "Egal welcher Getränketyp – Wasser, Limonaden, Milch, Orangensaft oder Bier – diese Extrakalorien werden nicht durch weniger Essen ausgeglichen."

gesundheitpro.de

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Neues aus der Forschung - Chancen gegen Krebs

Er gilt als Geißel der Menschheit, doch dank des Fortschritts in Wissenschaft und Medizin kann Krebs heute immer früher erkannt und mit neuartigen Therapien behandelt werden. In ihrer aktuellen Ausgabe (11/2007) stellt die Zeitschrift VITAL 50 jüngst gewonnene Erkenntnisse vor, die neue Chancen im Kampf gegen Krebs bieten.

Frauen profitieren insbesondere von den verbesserten Diagnose- und Behandlungsmethoden bei Brust- und Eierstockkrebs. Weil Krebsknoten inzwischen früher erkannt werden, können heute schon 80 Prozent der erkrankten Frauen mit einem Tumor unter zwei Zentimeter Größe Brust erhaltend operiert werden. Eine regelmäßige Vorsorge lohnt sich also.

Wer bestimmte Ernährungsgrundsätze beherzigt, kann zudem einer Erkrankung vorbeugen. Der tägliche Verzehr von Produkten aus rotem Fleisch (Schwein, Lamm, Rind) etwa steigert das Brustkrebsrisiko um mehr als 50 Prozent! Frauen sollten daher lieber zu Geflügel- oder Kalbfleisch greifen und den Konsum auf zwei- bis dreimal pro Woche beschränken. Zur Krebsprophylaxe gehört außerdem eine Ernährung mit vielen Ballaststoffen aus Äpfeln, Nüssen oder Vollkornbrot. Wer mehr
als 30 Gramm dieser Faserstoffe täglich zu sich nimmt, halbiert sein Brustkrebsrisiko.

Frauen sollten zudem viele Tomaten essen. Nach neuesten Erkenntnissen schützen die roten Früchte nicht nur vor Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, sondern auch vor Tumoren der Eierstöcke. Die bisherige Lehrmeinung, dass diese ohne Symptome auftreten, hat sich inzwischen als Irrtum erwiesen. US-Forscher fanden heraus, dass die Patientinnen schon drei bis vier Monate vor der Diagnose Eierstockkrebs unter deutlichen Darm- und Blasenbeschwerden leiden. Frauen, die plötzlich solche Symptome an sich beobachten, sollten  daher zur Sicherheit immer zum Gynäkologen gehen.

Vorsicht auch mit alkoholischen Getränken. In einer Studie konnte erstmals nachgewiesen werden, in welchen Mengen Alkohol Darmkrebs fördert. Bei mehr als 30 Gramm Alkohol (etwa ein knapper Liter Bier) täglich steigt das Darmkrebsrisiko um 25 Prozent. Wünschenswert ist zudem ein Normalgewicht. US-Forscher ermittelten, dass zu dicke oder zu dünne Menschen zu einem Drittel häufiger an Darmkrebs sterben. Überschlanke erkranken zudem auch häufiger an Lungenkrebs. Ebenso wichtig: Bewegung. Bei jeder zweiten Frau mit Brustkrebs verhindert Ausdauersport, dass die Krankheit erneut aufflammt. Nach neuesten Erkenntnissen verringert Sport zudem die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken.

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