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Wellness-Reisen Die Gesundheits-AG

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Gesund reisen

Es ist vollbracht - Sie haben sich für ein Reiseziel entschieden, die Buchung ist erfolgreich abgeschlossen und die Zeit der Vorfreude auf den wohlverdienten Urlaub kann beginnen.

Jetzt ist aber auch der Zeitpunkt gekommen, um sich Gedanken zur Gesundheitsvorsorge zu machen, damit es vom Start an auch eine unbeschwerte und erholsame Zeit wird.

Was gibt es zu beachten und was vorbereitend zu tun?

Impfungen

Zu einem eventuell notwendigen Impfschutz sollte man sich frühzeitig von seinem Arzt beraten lassen, denn mit vielen Reiseimpfungen muss man spätestens sechs Wochen vor der Abreise beginnen.

Manche Impfungen können kombiniert werden oder auch gleichzeitig erfolgen. Bei anderen Impfungen sind teilweise Zeitabstände einzuhalten. Weiterhin gibt es Altersgrenzen, chronische oder akute Erkrankungen und andere individuelle Umstände, die es zu beachten gilt.

Wenden Sie sich deshalb bitte unbedingt an den Arzt Ihres Vertrauens.

Vorgeschriebene Impfungen:

Zu den Impfvorschriften des internationalen Reiseverkehrs gehören heute nur die Impfungen gegen Meningokokken-Meningitis und Gelbfieber.

Weitere wichtige, aber freiwillige Impfungen:

Cholera
Diphtherie
FSME
Hepatitis A
Hepatitis B
Japanische Enzephalitis
Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Wundstarrkrampf (Tetanus)
Tollwut
Typhus

Malaria: Wenn Sie in ein Gebiet reisen, in dem Malaria vorkommt, sollten Sie sich rechtzeitig mit dieser Erkrankung vertraut machen und das Malariarisiko vor Ort abklären. Eventuell muss die für Sie geeignete medikamentöse Vorbeugung verordnet werden. Die medikamentöse Malariaprophylaxe kann jederzeit vor der Reise begonnen werden.

Reiseapotheke

Es gibt viele Empfehlungen zum Inhalt einer Reiseapotheke, aber welche Ausstattung für Sie die richtige ist, hängt immer ab von

  • Ihrem persönlichen Gesundheitsstatus bei Reiseantritt,
  • Ihrem Reiseziel
  • der Art der Reise sowie
  • der ärztlichen Infrastruktur vor Ort.

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte soviel wie nötig und so wenig wie möglich enthalten. Auf jeden Fall sollten die Medikamente, die Sie auch in Deutschland regelmäßig einnehmen, in ausreichender Menge vorhanden sein (im Handgepäck transportieren!).

Wenden Sie sich auch hier an Ihren (Haus-)arzt, damit er Ihnen bei der Zusammenstellung eines optimalen Sortiments behilflich ist. Die folgende, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebende, Liste soll Ihnen einige Anhaltspunkte geben:

Schmerz- und Fiebermittel:

Bevorzugt Paracetamol verwenden (Acetylsalizylsäure, z.B. Aspirin®, und Ibuprofen können bei einigen fieberhaften Erkrankungen eventuell auftretende Blutgerinnungsstörungen verstärken!)

Durchfallmittel:

Sinnvoll sind Präparate zum Flüssigkeits- und Salzersatz (orale Rehydrierung). In der Regel sollte bei Durchfällen ärztlicher Rat gesucht werden. Loperamid (z.B. Imodium) ist ein Medikament, das die Darmtätigkeit lähmt und Durchfälle stoppt. Es kann bei wässrigen, nicht-blutigen Durchfällen kurzfristig genommen werden. Bei Reisen in entlegene Gebiete kann die Mitnahme eines Antibiotikums sinnvoll sein. Für Erwachsene bieten sich Chinolon-Derivat (z.B. Ciprofloxacin, Norfloxacin) oder Azithromycin an, für Kinder z.B. Co-trimoxazol.

Desinfizierende Lösung auf Alkoholbasis (jodhaltige Präparate nur, wenn keine Allergie vorliegt)

Antiallergisch wirkendes Gel (sog. Antihistaminikum - gegen Hautreaktionen bei Insektenstichen)

Augentropfen (Antibiotika- und Cortisonfrei) bei Reizung durch Trockenheit oder Staub (bei Entzündungen keine Eigentherapie ohne Augenarzt!)

Zusätzlich bei persönlichem Bedarf:
Mittel gegen Reisekrankheit (z.B. "Antihistaminika" wie Meclozin - "Peremesin"), Schleimlösendes Medikament bei Reizung der Atemwege (z.B. Acetylcystein); eventuell Nasentropfen, für Frauen ggf. Mittel gegen Pilzinfektion der Scheide

Bei längerem Aufenthalt in Gegenden mit schlechter gesundheitlicher Versorgung empfiehlt sich die Mitnahme eines medizinischen Ratgebers und möglicherweise, nach ärztlicher Rücksprache, weitere spezielle Medikamente.

(Quelle: Reisemedizinisches Zentrum am Tropeninstitut Hamburg)

Auslandskrankenschutz

Wenn die schönsten Tage des Jahres bevorstehen, denkt man nicht ans Krankwerden. Passiert es dann doch, ist es gut, wenn man richtig versichert ist.
Gesetzlich Krankenversicherte sind allerdings im Urlaub selbst bei harmlosen Erkrankungen kaum oder gar nicht versichert. Der Auslandsreisekrankenschein hilft nur in den Ländern der EU, den Mittelmeeranrainerstaaten sowie in Ländern, die mit Deutschland ein Sozialabkommen haben. Jedoch stellen niedergelassene Ärzte selbst in diesen Ländern oft Privatrechnungen aus, die meistens sehr viel höher ausfallen, als das, was Ihre Krankenkasse zu Hause erstattet. Außerhalb der oben genannten Länder sind Sie als Kassenpatient überhaupt nicht krankenversichert!

Das bedeutet: Sie bleiben auf einem Teil oder sogar den kompletten Behandlungskosten sitzen!

Doch auch für privat Krankenversicherte ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung oft sinnvoll, da nicht in jedem Versicherungsvertrag der medizinisch notwendige Rücktransport nach Hause eingeschlossen ist.

Bei einer Auslandskrankenversicherung ist keine Gesundheitsprüfung notwendig, Sie können solche Tarife also ganz bequem online abschließen:

Tarif für Einzelpersonen

Tarif für Familien