Brustkrebs
Die gründlichere Untersuchung - Brustkrebs-Vorsorge
Brustkrebs (Fachbezeichnung: Mammakarzinom) ist in Deutschland und generell in Ländern der industrialisierten Welt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Das Risiko, irgendwann im Leben an Brustkrebs zu erkranken, beträgt für Frauen über acht Prozent.
Die Häufigkeit stieg in Europa in den letzten 20 Jahren an. Im Jahr 2002 wurde bei rund 55.100 Frauen in Deutschland die Diagnose Brustkrebs gestellt, davon waren rund 23.200 oder 40 Prozent unter 60 Jahre alt, so die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister und das Robert-Koch-Institut.
Die Untersuchung auf Brustkrebs ist Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms in Deutschland. Ab dem 30. Lebensjahr hat jede Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse Anspruch auf eine jährliche Früherkennungsuntersuchung auf Brustkrebs. Gegenstand der Untersuchung sind jedoch nur die Befragung der Patientin (Anamnese) sowie die Inspektion und die Abtast-Untersuchung der Brust.
Seit Anfang 2004 haben Frauen, auch ohne Verdacht auf eine konkrete Erkrankung, ab dem Alter von 50 Jahren bis zum Ende des 70. Lebensjahres alle 24 Monate Anspruch auf eine Screening-Mammographie.
Wer bereits vorher diese Diagnostikmethode in Anspruch nehmen möchte, muss die Mammographie aus der eigenen Tasche bezahlen. Im Gesundheitstarif OPTIMED® hat dagegen jede Versicherte ab 45 Jahren alle drei Jahre Anspruch auf eine Mammographie zur Brustkrebs-Früherkennung. Auf Wunsch der Frau kann anstelle der Mammographie auch eine Ultraschall-Untersuchung der Brust durchgeführt werden.


